Thema: Kosmetik, aber natürlich

Wenn es um ihre Schönheit geht, wollen Frauen auch in diesem Bereich etwas für den Umweltschutz tun und vertrauen immer mehr auf Kosmetikartikel, die nach strengen Kriterien hergestellt werden. Immer mehr Kundinnen wollen nicht, dass Tiere für die Schönheit leiden müssen und dass wertvolle Rohstoffe verschwendet werden. In Zeiten des Klimawandels und hoher Müllberge legen viele Verbracherinnen außerdem Wert auf umweltfreundliche Verpackungen.

Mittlerweile gibt es zahlreiche namhafte Hersteller für Naturkosmetik, die alles vertreiben, was das Frauenherz begehrt. Egal ob Shampoo, Duschgel, Parfüm oder Antifaltencremes, um die 130 Naturkosmetikmarken gibt es in Deutschland.

Naturkosmetik erkennen umweltbewusste Frauen zum Beispiel am BDIH-Prüfzeichen. Produkte, die dieses Siegel tragen, werden nicht an Tieren getestet. Auch sind keine Rohstoffe von toten Tieren erlaubt, nur Stoffe, die von Tieren produziert werden, wie zum Beispiel Honig oder Milch. Zu den Stoffen, die in Naturkosmetik nicht gestattet sind, zählen Silikone, Paraffine oder synthetische Duftstoffe. Diese sorgfältige Auswahl der Inhaltsstoffe hilft auch Kundinnen, die an einer Allergie leiden. Naturkosmetik ist besonders hautschonend und bietet die nötige Sicherheit, während herkömmliche Kosmetik häufiger zu Rötungen und Ausschlag führen kann. Einige Hersteller von Naturkosmetik machen sich die Heilkraft der Natur zu Nutze und verwenden biologisch-dynamische Heilpflanzen in ihren Produkten. Allergikerinnen sollten sich vor dem Kauf eines Naturproduktes trotzdem von einer Fachverkäuferin beraten lassen.

Naturkosmetik muss übrigens nicht immer teuer sein. Längst gibt es in großen Drogeriemärkten eine breite Produktpalette günstiger Naturkosmetika. Umweltbewusste Verbraucherinnen können also dreierlei schonen: die Umwelt, die Haut und den Geldbeutel.